Aktuelles

 

Hier finden Sie Veranstaltungshinweise sowie Berichte von Konzerten,

Schülervorspielen und weiteren Aktivitäten des Fachbereiches Musikerziehung

 

 
  

  Veranstaltungskalender

  Vorankündigung:

Am Samstag, 18. Juni und Sonntag, 19. Juni 2011 findet der diesjährige Musikschultag statt, voraussichtlich wieder an der Winfriedschule

 


Aktuelle
Berichterstattung
 

 

 

26. und 27. Juni 2010

Musikschultag an der Winfriedschule Fulda - Solistenkonzert am 26.6.2010
Musikschultag an der Winfriedschule Fulda - Schülervorspiele am 27.6.2010
 

Nachrichten-Archiv
 

14. und 15. Juni 2008

Musikschultag des Fachbereiches Musikerziehung an der Winfriedschule Fulda

30. November 2007

Weihnachtliches Schülervorspiel der Klasse Kochubei

9. Juli 2006

Musikschultag in Hünfeld / Schülerkonzerte in der
Johann-Adam-Förster-Schule

8. Juli 2006

Musikschultag in Hünfeld / Solistenkonzert im Kolpinghaus

31. März 2006

Fühlingskonzert der Streicherklasse Lidia Kochubei

4. September 2005

Vokalkonzert in der Kunststation Kleinsassen

16. und 17. Juli 2005

Musikschultag des Fachbereiches Musikerziehung der vhs Landkreis Fulda in der Kunststation Kleinsassen

21. Juni 2005

Kammerkonzert im Propsteihaus Petersberg

16. April 2005

Streichermusik in der Kunststation Kleinsassen (Klasse Viktoria Stolipin)

20. März 2005

Frühlingskonzert in der Kunststation Kleinsassen (Klasse Brigitte Groß-Feldmann)

20. Oktober 2004

"Hochkaräter" des Jazz live in Concert

14. Oktober 2004

Neues Angebot einer "Musikalischen Orientierungsstufe"

3. und 4. Juli 2004

Musikschultag in Eiterfeld

10. Mai 2004

Kammermusik mit vier Klarinetten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Solistenkonzert mit außerordentlichen Leistungen

 

"Heute werden wir die Epoche der Klassik auch einmal verlassen und hören, was darüber hinaus noch in unseren Unterrichtsräumen erarbeitet wird.“ Mit diesen Worten begrüßte Dr. Klaus Listmann, Leiter des Fachbereiches Musikerziehung an der Volkshochschule des Landkreises Fulda, die Gäste des Solistenkonzertes, welches am vergangenen Samstag in der Aula der Winfriedschule veranstaltet wurde. „Das Konzert ist ein Glanzpunkt in der jährlichen Arbeit der Dozentinnen und Dozenten mit ihren Schülerinnen und Schülern“, so Listmann weiter, „und zeigt, welch hohes Leistungsniveau erreicht werden kann.“ In seinem Grußwort bemerkte er, dass der Fachbereich Musikerziehung als dezentrale Musikschule nicht über ein zentrales Unterrichtsgebäude verfüge und über den gesamten Landkreis Fulda verteilt Unterrichtsangebote schaffe. Der jährliche Musikschultag sei eine Gelegenheit, zahlreiche Schülerinnen und Schüler des Fachbereiches zusammen zu führen und mit ihnen eine gemeinsamen Konzertreihe zu veranstalten.

 

Als erstes Konzert bilde das Solistenkonzert mit Preisträgern des Wettbewerbes Jugend musiziert und weiteren fortgeschrittenen Schülerinnen und Schülern den Auftakt zu dem Musikschultag, der mit 10 weiteren Schülervorspielen am folgenden Sonntag die ganze Bandbreite der musikalischen Nachwuchsarbeit demonstrieren könne. Listmann hob hervor, welch große Bedeutung die musikalische Ausbildung im Leben eines jungen Menschen habe und bedankte sich bei den jungen Künstlern für ihren Mut zum Auftritt, bei den Lehrkräften für ihr Engagement, aber auch bei den Eltern der Kinder für die Unterstützung, einen Instrumentalunterricht besuchen zu können.

 

Den Anfang des sehr niveauvollen Konzertes bildeten die drei Vokalisten Helena Eckart (Sopran), Franziska Balzer (Sopran) und Lukas Witzel (Bariton), die von Gabriel Dernbach am Klavier begleitet wurden und 4 Nocturnos von Mozart vortrugen.

Jonathan Kött und Andreas Halsch spielten ein Duo für 2 Celli von Paul Hindemith, Danach konnte Andreas Halsch mit seinem Solo für Violoncello “Tarantella” von Popper seine Virtuosität auf diesem Instrument unter Beweis stellen.

Es folgten zwei Gesangsbeiträge, zunächst durch Daniel Krenzer (Bariton), der “Die Ehre Gottes aus der Natur” von Beethoven vortrug, danach sang Marlen Schäfer (Sopran) die Arie des Orpheus “Ach, ich habe sie verloren” von Gluck.

Rufina Petlewski konnte mit den “Variationen über ein Thema von Weigel” für Violine von Dancla ebenso das Publikum begeistern wie Mirjam Tielmann (Violine) mit ihrer Interpretation des 1. Satzes Allegro moderato aus dem Konzert g-Moll, Op. 26 von Bruch.

Nach dem von Elvira und Mirjam Tielmann vorgetragenen Divertimento für 2 Violinen von Frolov zog Benjamin Ries (Klavier) mit dem Jazz-Stück “Time Out” von Uehara die Zuhörer in seinen Bann. Technisch absolut überzeugend entließ er das Publikum begeistert in die Konzerpause.

Der zweite Teil des Abends wurde eingeleitet von Thomas Vogt, der auf dem Klavier mit dem Scherzo, Op. 31, b-Moll von Chopin brillierte.

 

 

Eine Besonderheit des Abends waren Eigenkompositionen junger Schüler, die zu diesem Anlass erstmals einem Publikum vorgeführt wurden. Malin Heymel (Klavier) spielte ihr Stück “Für Liese”, welches  mit großem Einfühlungsvermögen vorgetragen wurde und in die Kategorie “Folkpiano” mit Jazz-Einflüssen einzuordnen war.

Jan Heymels Klavierstück “Mitternachtstraum” erinnerte durch die aufeinander folgenden unterschiedlichen Motive an moderne Filmmusik, die der junge Pianist ausgesprochen gefühlvoll darbot.

 

Lea Heymel präsentierte mit dem Ragtime von Joplin “Maple Leaf Rag” ein bekanntes Klavierwerk, welches sie exakt und technisch einwandfrei präsentierte.

 

Einen glanzvollen Abschluss des Konzertes boten die beiden letzten Stücke, zunächst das von Julian Fuchs (Klavier) in beeindruckender Weise virtuos dargebotene “Take the ‘A’ Train” von Strayhorn. Im Anschluss daran ein Satz (Allegro non troppo) aus der “Symphonie espagnole”, Op. 21 von Lalo, vorgetragen von Silja Müller (Violine) und Antonie Müller (Klavier).

 

Die beeindruckenden Leistungen und die ansprechenden Interpretationen der Musikstücke machten fast vergessen, dass es sich um eine Konzert von Schülerinnen und Schülern handelte. Die nicht sehr große, aber umso begeisterte Zuhörerschaft freute sich über die Leistungen der Künstler und einen gelungenen Konzertabend.


 

Bilder (von oben): Rufina Petlewski (Viol.)

Elvira Tielmann (Viol.)

 

 

 

 

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Musikschultag mit zahlreichen Schülervorspielen
 

Ganz untypisch stand am Sonntag die Winfriedschule einzig und allein im Zeichen des Musizierens. Der Fachbereich Musikerziehung der vhs des Landkreises Fulda veranstaltete seinen jährlichen Musikschultag und wieder waren alle Altersklassen, Stilrichtungen und Instrumentenkategorien vertreten.

 

Angefangen von den kleinsten Musikerinnen und Musikern aus den Kursen der Musikalischen Früherziehung in den Kindertagesstätten Steinbach, Hilders, Wüstensachsen, Engelhelms und Künzell bis hin zu rockigen Klängen der vhs-Band war für jeden Zuhörer und jede Zuhörerin etwas dabei. An insgesamt vier Spielstätten waren im Verlauf des Nachmittags acht einzelne Schülervorspiele zu hören, in denen die Dozentinnen und Dozenten des Fachbereiches Musikerziehung ihre Schülerinnen und Schüler vorstellten und ihnen die Gelegenheit eines Konzertauftritts gaben.

„Aufgrund der Verteilung eines Großteils des Unterrichtsvolumens auf die gesamte Fläche des Landkreises Fulda“, so Dr. Klaus Listmann, Leiter des Fachbereiches Musikerziehung, „ist es immer schwierig, ein gemeinsames Vorspiel zu organisieren.

 

Der jährliche Musikschultag ist dabei eine gute Möglichkeit, ein breites Publikum über die Lernfortschritte und das Niveau im Unterrichtsgeschehen zu informieren.“ Listmann freute sich, dass wieder so viele Kinder und Jugendliche an den Konzerten teilgenommen haben und trotz Lampenfiebers den Schritt auf die Bühne gewagt hätten. Sicherlich sei dieser Schritt nicht immer einfach, doch gehöre zu regelmäßigen Unterrichtsbesuchen auch ein Auftritt vor Publikum, der neuen Ansporn für die weitere Probenarbeit sein könne.

 

Trotz der ab dem späten Nachmittag Fußball-bedingt dezimierten Zuhörerschar waren die Musikerinnen und Musiker doch mit allem Eifer dabei und belohnten die Ausharrenden mit tollen musikalischen Leistungen.

 

 

 

 

 

 

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Fachbereich Musikerziehung der vhs des Landkreises Fulda veranstaltet „Musikschultag“

 

Zwei Tage musikalische Vielfalt, erstklassige Darbietungen und ganz unterschiedliche Stilrichtungen: das sind die Attribute, mit denen man die Veranstaltungen beschreiben könnte, die im Rahmen des Musikschultages des Fachbereiches Musikerziehung der vhs Landkreis Fulda stattfanden. Eröffnet wurde das „musikalische Großereignis“ am vergangenen Samstagabend mit dem Solistenkonzert in der Aula der Winfriedschule. Dr. Klaus Listmann, Leiter des Fachbereiches, begrüßte die Zuschauer mit einem Zitat aus der Langzeitstudie von Prof. Bastian, der sich mit der Wirkung von Musik und Musizieren auf die Entwicklung 6- bis 12-jähriger beschäftigte. „Die Musik ‚öffnet’ den Menschen zum Mitmenschen. Wo immer wir Kinder fordern und fördern wollen, wo immer wir Verantwortung für ihre Entwicklung tragen ,sollte Musik mit ihrem Geist-, Gefühls-, Kreativitäts- und Sozialpotential ins Spiel kommen.“ Listmann machte weiterhin deutlich, welch hohen Stellenwert man mittlerweile dem Musizieren in der Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen zuordne, nachdem dies jahrzehntelang unbeachtet blieb. Der Fachbereich Musikerziehung, so der Studienleiter, stünde hinter dieser Vorstellung und werde sich weiterhin um die musikalische Ausbildung junger Instrumentalisten kümmern. Dank gelte besonders den Dozentinnen und Dozenten, die im gesamten Gebiet des Landkreises Fulda zum Einsatz kämen und Unterricht da hielten, wo er benötigt würde. Den Schülerinnen und Schülern dankte Listmann für die Vorbereitung der insgesamt 14 Konzerte, die an zwei Tagen die Winfriedschule zu einem Konzertsaal umwandelten. Mehr als 400 Akteure seien an den Veranstaltungen beteiligt, damit sei etwa jeder dritte Schüler des Fachbereiches an diesem Event beteiligt.

Das Solistenkonzert stand ganz im Zeichen der klassischen Musik, die teils solistisch, teils in kleinen Ensembles vorgetragen wurde.

Es waren Preisträger des Wettbewerbes Jugend musiziert und weitere fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler, die das Publikum von ihrem Können überzeugten.

Am Sonntag fanden an drei Spielstätten in der Winfriedschule und auf dem Schulgelände parallel insgesamt 13 Schülervorspiele statt, die viel Publikum an die Schule lockten.

Bereits von Weitem konnte man hören, dass Musik in der Luft lag, was nicht zuletzt an den ambitionierten jungen Bläsern der Winfriedschule lag, die den Musikschultag als Auftritts- und Präsentationsmöglichkeit nutzten.

Die Bläserklassen der Winfriedschule zeigten, dass bereits nach kurzer Zeit des Erlernens eines Instrumentes das Spiel in einem Ensemble möglich ist und so waren auch die Klänge, die von den 10- bis 12-Jährigen hervorgebracht wurden beachtlich.

Die jüngsten Teilnehmer waren die Kinder der Musikalischen Früherziehung, die mit viel Witz und Charme das Publikum begeisterten und sogar zum Mitmachen animierten. Vom Instrumentalvorspiel bis hin zum Konzert der „vhs-Band“ gab es für jeden Geschmack etwas und Dr. Klaus Listmann zeigte sich mit dem Ablauf der Konzerte und der Qualität der dargebotenen Leistungen sehr zufrieden.

 

 

 

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 Weihnachtliches Schülervorspiel der Klasse Kochubei

 

Nach einem festlichen Auftakt durch das Violinen-Duo Rufina und Benjamin Petlewski, begrüßte Lidia Kochubei die jugendlichen Musiker, Eltern und Gäste.

Gekonnt und sicher trug Emely Kochubei als jungste Teilnehmerin zwei Stücke vor.

Die kleine Carina Gajda musizierte mit „Tarantella“ und überzeugte das Publikum auch mit ihrer Bühnensicherheit.

Mit frischem Tempo, klarem Strich erfreute die Zuhörer Rufina Petlewski in den „Variationen über ein Thema von Paganini“.

Für ruhige Musik sorgte Taco Liermann mit der „Romanse“ von Bagirow.

„Wiener Walzer“ von J. Strauss führte Violetta Tropmann mit viel Freude vor.


Danach – mit musikalisch und technisch ausgereiftem Zusammenspiel – musizierte das Duo Julia Wall und Mirjam Tielmann das „Burre“ von Händel.

 

Eine sehr effektvolle und schwungvolle Wiedergabe der „Mazurka“ von H. Wieniawski interpretierten Mirjam und Karina Tielmann auf Violine und Klavier.

Das Violinen–Duo Julian Froese und Marius Wall musizierte einen Satz des feierlichen Vivaldi Konzertes in G-dur mit perfektem Zusammenspiel.


 

 

 

 

Amelie Becker zeigte „Air“ D-Dur von J. S. Bach mit warmer Tongebung und beendete mit „Perpetuum Mobile“ von K. Böhm technisch brilliant.

Katharina Horn ließ bravourös und auswendig „Kujawiak“ von Wieniawski erklingen. Eine kraftvolle, reife, technisch anspruchsvolle musikalische Leistung.Sechs Mitglieder des Geigenchores boten die „Ave Maria“ von Bach-Gounod in fünfstimmiger Besetzung. Ihr Vortrag überzeugte durch dynamische Beweglichkeit und hervorragend ausbalancierten Gesamtklang.

Das Streicherensemble mit Marina Gajda am Klavier sorgte für einen feierlichen, stimmungsvollen Ausklang des musikalischen Abends.

 

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vhs veranstaltet traditionelles Solistenkonzert

 

Erstklassiges Konzert junger Künstlerinnen und Künstler in Hünfeld

 

Das Eröffnungskonzert des diesjährigen Musikschultages der vhs Landkreis Fulda war wieder ein Glanzpunkt in Sachen Musik und eine beeindruckende Darstellung dessen, was an musikalischer Nachwuchsarbeit im Landkreis Fulda geleistet wird.

 

Dr. Klaus Listmann, Leiter des Fachbereiches Musikerziehung der vhs begrüßte die Gäste im Kolpinghaus, Stadthalle Hünfeld und verwies in seinem Grußwort auf die Bedeutung einer musikalischen Ausbildung, die „einen wesentlichen Beitrag für eine positive Schulatmosphäre, für Persönlichkeitsstabilisierung, kurz: für ein psychisches und emotionales Wohlbefinden“ leiste.

 

Er bedankte sich bei den Dozentinnen und Dozenten, die mit sehr viel Engagement an die Vorbereitung des Konzertes herangegangen seien. Die Mitwirkenden, die vielfach als Preisträger aus dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ hervorgegangen seien, zeigten, wie erfolgreich die Arbeit am Fachbereich Musikerziehung sei.

 

 

 

 

Den Eltern der Schülerinnen und Schülern dankte Listmann für die tatkräftige Unterstützung, die zum einen aus der Bereitstellung der finanziellen Mittel bestehe, aber auch darin, den „Fahrtdienst“ zum Unterricht oder zu Veranstaltungen sicherzustellen.

 

 

 

Die Programmfolge begann mit einem Streicherensemble, das aus Fanny Anais Schell (Solo-Violine) Ilona Simon, Laura Klüber, Katherina Horn, Deborah Will, Mirjam Tielmann (Violine) Melanie Tielmann, Kateryna Antonovska (Violoncello) und Paja Kochubei (Klavier) bestand.

 

 

Zu hören war das Allegro des Concerto a-Moll, op. 3 Nr. 6 von Antonio Vivaldi. Pia Sauer trug im Anschluss die Serenade für Saxophon, op. 33 von Jules Demersseman vor. Ebenfalls ein Werk für Saxophon gab Pierre Medler mit dem Caprice op. 80 von Jean Baptiste Singelee zum Besten. Fanny Schell zeigte ihr pianistisches Können beim Vortrag eines Menuettes von Johann Sebastian Bach, Ilona Simon spielte ebenfalls im solistischen Klaviervortrag das Nocturne op. 72, Nr. 1, e-Moll von Frederic Chopin. Mirjam und Karina Tielmann (Violine und Klavier) erfreuten die Zuhörer mit eine „Melodie über ein Thema von Weigl“, op. 89, Nr. 5 von Charles Dancla. Antonia Feldmann spielte eine Blockflötensonate in g-Moll, op. 5, Nr. 8 von Arcangelo Corelli.

 

In der Besetzung Violoncello und Klavier konnten Melanie und Karina Tielmann mit dem „Allegro Appassionato“ von C. Saint-Saens glänzen. Mit drei Gesangsbeiträgen aus dem Musicalbereich („Nothing“ und „One Light Rock“ aus „A Chorus Line“ und „Gold von den Sternen“ aus „Mozart“) wurde Karin Abel mit viel Applaus bedacht.

 

 

Jan-David Sommer zeigte mit dem Klavierstück „Frühlingsrauschen“ von Kristian Sinding sein pianistisches Können, ebenso Regina Pauls mit dem Stück „Loreley“ von Franz Liszt.

 

 

Ein Konzertstück für zwei Klarinetten trugen Christian Klüh und David Wehner vor. In zwei weiteren Gesangsbeiträgen zeigte Elena Müller mit „Totale Finsternis“ aus „Tanz der Vampire“ und „With one look“ aus „Sunset Boulevard“ ihr stimmliches Können. Abschließender Glanzpunkt des Konzertes war der pianistische Vortrag der Ballade Nr. 1 in g-Moll von Frederic Chopin durch Alexander Lauer.

 

 

Die zahlreichen Wechsel in den Besetzungen sowie die epochen- und stilrichtungsübergreifende Zusammensetzung des Programmes machten die Veranstaltung zu einer abwechslungsreichen, beeindruckenden Darstellung des musikalischen Könnens junger Menschen aus der Region Fulda.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

           

 

 

 

            

 

 

 

 

Bilder (von oben): Pia Sauer (Sax.)

Pierre Medler (Sax.)

Karina Tielmann (Klav.)

Streicherensemble

Karin Abel (Gesang)

Elena Müller (Gesang)

Antonia Feldmann (Flöte)

Mirjam Tielmann (Viol.)

Melanie Tielmann (Cello)

Kristian Klüh und David Wehner (Klar.)

 

 

 

 

 

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13 Konzerte mit 400 Mitwirkenden – Fachbereich Musikerziehung der vhs Landkreis Fulda präsentiert kleine und große Künstler

 

Von der Vielfalt der musikalischen Ausbildungsmöglichkeiten am Fachbereich Musikerziehung konnten sich die zahlreichen Besucher des Musikschultages der vhs Landkreis Fulda am vergangenen Sonntag ein Bild machen. In der Johann-Adam-Förster Schule Hünfeld fanden über den gesamten Nachmittag verteilt nicht weniger als 13 Einzelkonzerte mit den unterschiedlichsten Interpreten und Altersklassen statt.

 

 

Zu Beginn begeisterten die „Kleinsten“ - die Kinder in der Musikalischen Früherziehung - das Publikum, das aufgrund der vielen mitgereisten Verwandten und Freunde sehr zahlreich war.

 

 

 

An insgesamt vier Spielstätten konnten die über 400 mitwirkenden Schülerinnen und Schüler in 13 Einzelkonzerten ihre Übungsfortschritte demonstrieren. Ob Klavier, Klarinette, Saxofon, Gitarre, Flöte oder viele weitere Instrumente – die Bandbreite der dargebotenen Instrumentalmusik war groß, ebenso das Engagement und der Eifer, mit dem die jungen Künstlerinnen und Künstler bei der Sache waren.

 

 

 

 

 

Das größte Ensemble des Tages war das vhs-Nachwuchsblasorchester Mackenzell-Nüsttal, welches unter der Leitung von Martin Genßler und einer über 50-köpfigen Besetzung ein anspruchsvolles Blasmusikprogramm zum Besten gab.

 

 

Die Besucher konnten von einem Konzert zum nächsten wechseln, sich die Beiträge der Solisten oder kleinen Gruppen anhören und sich zwischendurch bei Kaffee und Kuchen stärken. Bis in die Abendstunden hinein musizierten Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Landkreis Fulda und wurden für ihre Probenarbeit und ihren Auftritt mit viel Applaus belohnt.

 

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Frühlingskonzert der Streicherklasse Lidia Kochubei im Georg-Stieler-Haus


Zur Einstimmung spielte ein fröhliches Violin-Trio und bot mit einem bunten Klangbild zum Frühling ein gutes Zusammenspiel. Alexandra Jacobson, die erst seit September 2005 Geige spielt, trug eine ruhige Melodie "A le Jeune" mit exakter Bogenführung und klaren Tönen vor. Carina Gajda spielte einen kleinen "Spaziergang" mit Piccicato und einen "Morgengruß", begleitet von Ihrer Mutter Marina Gajda. Violetta Tropmann spielte zusammen mit Schwester Juretta ein erfrischendes Allegretto mit schönem Klang.
Es folgte eine zarte Einladung an den Frühling von Rufina Petlewski mit Mozarts "Komm lieber Mai" und einem Tschechischem Tanz im Takt des beruhigenden Klaviers von Marina Gajda. Julia und Marius Wall boten ein belebendes "Rondo für 2 Violinen, vorgetragen mit harmonischer Polarität. Nelly Fendrik spielte ihr Neapolitanisches Lied mit differenzierter Klangfarbe, klarem Strich und melodisch beherrscht.
Ein Konzerto h-moll von Riding, von Julian Froese und seiner Schwester Luisa mit ruhigem Auftreten vorgetragen, enthielt sanfte Klänge. Lebhaftere und gedämpftere Passagen wechselten bei guter Abstimmung der Instrumente einander ab und spiegelten so das Wetter draußen wieder. Im zweiten Teil wurde das Klangbild weiter gemalt und wie bei den Musikern zuvor mit Applaus gewürdigt.

 

 

 

Mit einer Melodie über ein Thema von Pacini gefiel Stephan Schmidt, dessen Spiel im Verlauf an Belebtheit gewann. Laura Klüber und Deborah Will, die schon im Trio gespielt hatten, gaben nun noch ein Konzerto in G-Dur mit deutlichen Akzenten, um dem Frühling auf die Sprünge zu helfen. Die Geigerinnen überzeugten durch klaren Strich und reine Töne, trafen sich an den richtigen Stellen und wurden von Marina Gajda am Klavier begleitet.
 

 

 

 
Mirjam und Karina Thielmann entführten die Zuhörer mit einem "Spanischen Tanz". Mit Piccicato-Einlagen, die an Carmen denken ließen, leitete Mirjam ihr Geigenspiel ein, das durch seine abwechslungsreiche Klangfülle und engagierten Vortrag beeindruckte. Auch ein Stück von Weigel wurde von ihr gefühlvoll, mit exaktem Strich und Fingerfertigkeit interpretiert und gefiel dem Publikum.
 

 

 
Ein weiteres schönes "Konzerto Nr. 3" von Seitz, gespielt von Katherina Horn, stellte eine anspruchsvolle Leistung für anspruchsvolle Ohren dar. Besonders Katherinas Leichtigkeit beim Fingersatz und ihre technisch wie klanglich schöne Interpretation überzeugten die Zuhörerschaft.

Nach einem Klaviervorspiel von Raissa Rebakowski war anschliessend Ilona Simon zu hören, die ihr "Konzerto Nr.1" von Accolay interessant interpretierte und ihren Stil mal kraftvoll, dann wieder sanft, konsequent ausführte.

Fanny Anais Schell begann ihr "Konzerto op.13" von Seitz träumerisch mit reinen Tönen und schöner Klangfarbe. Im Zusammenspiel mit Frau Gajda gelang ihr ein gefälliger Vortrag. Belebter und schneller wurde Fannys vorstellung beim Perpetuum mobile von Böhm,welches viel Applaus erhielt und darum auf Wunsch der Pianistin nocheinmal, mindestens genauso lebendig, von der neunjährigen Fanny gespielt wurde.

Der Geigenchor, mit Lehrerin Lidia Kochubei am Klavier sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang des Abends. Fast hätte man tanzen mögen, war man doch sehr erinnert an die Walzer von André Rieu. Ein klangvoller und gelungener Konzertabend, an dessen Ende Lidia Kochubei Blumensträuße und viel Applaus bekam, ging damit zu Ende.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

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Vokalkonzert in der Kunststation Kleinsassen

 

Eine musikalische Darbietung mit besonderem Ambiente konnten die Zuhörerinnen und Zuhörer eines Vokalkonzertes in der Kunststation Kleinsassen am Sonntag, dem 4. September 2005 genießen. Bei dem vom Fachbereich Musikerziehung der vhs Landkreis Fulda veranstalteten Konzert konnte das Publikum inmitten von Skulpturen und Ausstellungsobjekten des „Rhön-Salon“ das abwechslungsreiche Programm der Sopranistin Isabell Scheunert und des Bariton Carsten Rupp verfolgen.

Rupp begann das Programm mit einem Rezitativ aus Georg Friedrich Händels „Saul“. Es folgte die Arie des Simon „Schon eilet froh“ aus Joseph Haydns „Die Jahreszeiten“. Im weiteren Verlauf des Konzertes konnte der Bariton mit den Liedern „An Rose“ von Friedrich Curschmann, „Im Frühling“ von Alexander Fesca sowie mit Hugo Wolfs Werken „Der Tambour“, „Lebe wohl“ und „Lied eines Verliebten“ das Publikum von seinem Können überzeugen. Mit zwei Monologen aus Hermann Reutters „Hamlet“ und Carl Millöckers Lied „Ach, ich hab sie ja nur“ aus dem „Bettelstudenten“ rundete Rupp seinen Auftritt ab.

Isabell Scheunert präsentierte aus der „Petite Messe Solenell“ von Giacchino Rossini das „O salutaris“. Von Edvard Grieg trug sie die Lieder „Beim Sonnenuntergang“, „Zwei braune Augen“ und „Ich liebe dich“ vor. Die Arie der Marguerite „Je ris de em voir“ aus Charels Gounods „Faust“ sowie die Ariette der Juliette „Je veux vivre“ aus „Rome et Juliette“ vom gleichen Komponisten waren ebenfalls Stücke, mit denen die junge Sopranistin das Publikum erfreute und mit viel Applaus belohnt wurde. Aus Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ sang Scheunert die Arie „Porgi amor“, bevor beide Gesangsinterpreten mit dem Duett „Tutto e come io lasciai“ aus dem gleichen Werk die Zuschauer begeisterten.

Beide Künstler wurden von Linda Horowitz am Klavier begleitet.

 

Bild 1: Isabell Scheunert (Sopran) und

Linda Horowitz (Klavier)

in der Kunststation kleinsassen

Bild 2: Carsten Rupp (Bariton) und

Linda Horowitz (Klavier)

 

 

 

 

 

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Kammerkonzert im Propsteihaus Petersberg

 

Zu einem Kammerkonzert mit Holzblasinstrumenten hatte der Fachbereich Musikerziehung der vhs des Landkreises Fulda am 18.06.2005 eingeladen. Im Turmzimmer des Propsteihauses in Petersberg begrüßte Bruce Edwards, Klarinetten- und Saxophondozent, die Zuhörerinnen und Zuhörer zu der Veranstaltung, die weit über den Rahmen eines Schülerkonzertes hinausging.

 

Das „Playful Ensemble“, bestehend aus Nicolai Pfeffer, Kerstin Götze-Sagert, Marie-Luise Deisenroth und Ute Krönung, eröffneten das Konzert mit der für Klarinettenquartett bearbeiteten Ouvertüre zu Mozarts Zauberflöte. Das aus ehemaligen Schülern von Edwards bestehende Ensemble überzeugte nicht nur bei diesem Stück durch saubere Intonation und rhythmische Ausgewogenheit, sondern zeigte auch bei ihren Abschlussstücken „Cafe 1930“ von Piazzolla, „Chaconne“ von Timothy Blinko und dem 1. Satz der Serenade in c-Moll KV 388 von Mozart, dass die Mitspielerinnen und Mitspieler ein hohes Maß an Homogenität aufweisen.

Julius Balzer, der erst seit acht Monaten Saxofonunterricht erhält, zeigte sich erstaunlich sicher und trug die von Karen Street geschriebenen Stücke „Lazy Afternoon“ und „Attention Please!“ vor.

Unterstütz wurde er sowie weitere Akteure des Abends von Raisa Rebakovski am Klavier.

Gemeinsam mit seinem Lehrer Bruce Edwards spielte Justus Heinz, der mit zehn Jahren jüngste Akteur dieses Abends, drei Klarinetten-Duette („Allegretto op. 56 Nr. 24 von J.B. Wanhall, „Romance“ von Ignatz Pleyel, „Tempo die Minuetto“ op. 56, Nr. 4 von J.B. Wanhall).

Sarah-Ines Wermers zeigte sich beim Vortrag des Stückes „Tambourin“ von J.F. Gossec sicher, ebenso Fabian Steinmann bei dem von Scott Joplin komponierten Werk „Cleopha“.

Mit einem sentimental anmutenden Werk („Flying High“ von Karen Street) zeigte Viktor Maicher sein Können auf dem Saxofon, unterstütz von Raisa Rebakovski am Klavier.

 

David Wehner spielte gemeinsam mit Bruce Edwards im Duett den 2. Satz der „Sonate für 2 Klarinetten“ von Francis Poulenc, einem gerade hinsichtlich der Atemtechnik anspruchsvollen Stück. Dynamisch ausgeglichen und exakt aufeinander abgestimmt erhielten die Zuhörer den Eindruck eines gleichmäßigen Flusses, beide Spieler waren gut aufeinander abgestimmt.

 

Ebenfalls im Zusammenspiel mit Edwards trug Christian Klüh das „Duo in F-Dur, op. 6, Nr. 1“ von B.H. Crusell vor. In allen drei Sätzen bewiesen beide Spieler höchste Genauigkeit in der technischen Ausführung, besonders der zahlreichen schnellen Läufe. Eine hohe Anzahl dynamischer Abstufungen sowie die scheinbar mühelose, mit großer Leichtigkeit dargebotene gegenseitige spielerische Ergänzung in dem technisch anspruchsvollen Stück gefielen dem Publikum.

 

Neben dem „Playful Ensemble“ war Nina Hofmann mit ihren drei vorgetragenen Stücken weiterer „Haupt-Act“ des Konzertes. In ihrem „Concertino“ op. 26 von C.M.v. Weber sowie dem 2. Satz der „Premiere Sonate“ von Francois Devienne und dem 1. Satz der „Sonatina“ von Malcom Arnold bewies sie eine teilweise ausgesprochen hohe Virtuosität auf der Klarinette. Die durch ihre hohen Schwierigkeitsgrade gekennzeichneten Stücke wurden von ihr exakt und mit viel Einfühlungsvermögen vorgetragen, die teils sehr schnellen Läufe gut gemeistert.

Besonders das Werk von Arnold stellte sowohl an die Solistin wie auch an Raisa Rebakovski am Klavier höchste Anforderungen in seiner rhythmischen Komplexität und den sich immer wieder verändernden Begleit- und Melodiepattern.

 

Bild 1: Justus Heinz und Bruce Edwards

Bild 2: Nina Hofmann

 

 

 

 

 

 

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Streichermusik in der Kunststation Kleinsassen

  

Zu einem ausschließlich von jungen Violinistinnen gestalteten Konzert hatte der Fachbereich Musikerziehung der vhs Landkreis Fulda in die Kunststation Kleinsassen eingeladen. Die jungen Musikerinnen, die alle von Viktoria Stolipin Unterricht erhalten, konnten während ihres Vorspiels die zahlreichen Gäste von ihren Unterrichtsfortschritten und ihrem teils virtuosen Können überzeugen. Auf dem Programm standen Werke für Violinenensemble, Duette und Soli von Komponisten unterschiedlicher Epochen.

 

 

 

 

Eröffnet wurde das Konzert mit dem Stück „Fliegt, meine Tauben“ von Dunajewski. Das ausführende Ensemble setzte sich aus sieben Geigerinnen zusammen, von denen Isabella Braun, Theresa Frommen, Anita Rieb, Mayte Böhme und Jennifer Kraft bereits Preisträgerinnen beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ waren. Eveline Arndt und Anna Keck vervollständigten den Geigenchor, der als zweites Werk einen „Walzer“ aus der Musik zum Film „Der Schneemann“ von Surividow vortrug. Als weitere Titel waren „Melodie Sajatnova“ und ein „Volkstanz“ von Nagdjan und ein „Musikalischer Moment“ von Franz Schubert zu hören. Ebenfalls im Ensemble wurden drei irische Stücke vorgetragen.

Im Duett gaben Theresa Frommen und Isabella Braun Joseph Haydns 1. Satz „Allegro spirituoso“ aus dem Duo op. 99 Nr. 1 sowie das „Divertiment 1“ von J. Cervelló zum Besten.

Solistische Vorträge boten Margarita Wiens (Konzert G-Dur, op. 34, 1.Satz von O. Rieding), Magdalena Kött (Concertino im russischen Stil für Violine und Klavier, op. 35 von A. Janschinow) sowie eine weitere Preisträgerin im Wettbewerb Jugend musiziert Ester Vogt (Konzert a-Moll, op.3 Nr. 6, 1. Satz von A. Vivaldi). Begleitet wurden die jungen Musikerinnen von Tatjana Khazanova am Klavier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 1: Geigenchor mit der Dozentin Viktoria Stolipin (l.)

Bild 2: Theresa Frommen und Isabella Braun

Bild 3: Margarita Wiens

 

 

 

 

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Frühlingskonzert in der Kunststation Kleinsassen

 

Gelungene Vorträge - Schönes Ambiente

 

„Frühlingskonzert“ – so lautete der überaus passende Titel der Matinee in der Kunststation Kleinsassen am Sonntag, dem 20. März 2005. In herrlichem Ambiente erwartete die Zuhörer ein beachtliches Konzert, das ausschließlich von Schülerinnen gestalten wurde, die von Brigitte Groß-Feldmann, Dozentin am Fachbereich Musikerziehung der vhs Landkreis Fulda, unterrichtet werden.

„Ich will den Herrn loben“, so der erste Liedvortrag von Natalie Schmitt, die in klarer Sopranlage das Werk von Telemann schön vortrug. Ebenso wirkte ihr „Mailied“ von Beethoven frisch und frühlingshaft. Einen schönen Kontrast dazu präsentierte sie in der Liebesballade, „Castle on a cloud“ von Michael Schönberg, die sie dem Publikum einfühlsam präsentierte.

Nina Hofmann konnte vor allem mit ihrem einzigen acapella -Stück des Konzertes glänzen. „Keine Feuer, keine Kohle“, eine einfache Volksweise, erfuhr durch ihren Vortrag eine besondere Wirkung.

Mit voluminöser Stimme und sauberem Ton gelang es Karin Abel, zwei Lieder von Schumann („Volksliedchen“ und „Frühlingsgruß“) und das Schubert-Lied „Um Mitternacht“ dynamisch ausgeglichen und jeweils passend zur Liedintention vorzutragen. Ihre stilunabhängige Sicherheit konnte sie dann beim Singen des Liedes „Nur sein Blick“ aus dem Musicsal „Jekyll und Hyde“ im Duett mit Jutta Hartmann unter Beweis stellen. Hartmann überzeugte ihrerseit in weiteren solistischen Vorträgen durch ihre ebenfalls voluminöse Stimme und bewies selbst bei den schwierigen Tonsprpüngen im Lied „Der Prinz ist fort“ aus dem Musical „Mozart“ eine hohe Treffgenauigkeit.

Helena Eckart harmonierte bei ihrem Gesangsvortrag „Schafe können sicher Weiden“ (J.S. Bach) sehr schön mit den beiden Begleiterinnen Anna Fechner und Antonia Feldmann, die ihre Blockflötenparts exakt und sauber meisterten. Beide Instrumentalistinnen waren noch in solistischen Vorträgen zu hören, bei denen Anna Fechner in zwei Sätzen der Blockflötensonate in C-Dur von Johann Christian Schickhart durch genaue Intonation überzeugte. Antonia Feldmann bewies sowohl auf der Alt- wie auch auf der Sopraninoblockflöte ihr Können und präsentierte einige Sätze aus Sonaten von Händel in einer ausgewogenen Dynamik und überzeugenden Technik, die selbst große Intervallsprünge gut intoniert und spielerisch erscheinen ließ.

Kleine Gedichte, die von den Sängerinnen vorgertagen wurden, verliehen dem Konzert ein besonderes Flair und lockerten das Programm auf.

Die Klavierbegleitung aller Akteure wurde von Reinhold Feldmann übernommen, der mit professioneller Souveränität und viel Einfühlungsvermögen stets zurückhaltend und auf jede Solistin eingehend einen idealen Gegepart zum Gesangs- oder Instrumentalvortrag fand.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 1: (v.l.) Helena Eckart, Anna Fechner, Antonia Feldmann

Bild 2: (v.l.) Reinhold Feldmann, Karin Abel, Jutta Hartmann

Bild 3: Natalie Schmitt

 

 

 

 

 

 

 

    

  

 

 

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"Hochkaräter" des Jazz live in Concert

 

Ein Leckerbissen im Bereich des Jazz - nicht nur für Freunde von Latin- oder Soul-Klängen - bietet sich Interessierten bei einem Konzert des Niederländers Ack van Rooyen, einem von Europas führenden Jazz-Musikern im Bereich Blechblasinstrumente. Zusammen mit dem Posaunisten Jürgen Neudert, dem Trompeter Wolfgang Sagert und weiteren acht Musikern wird er unter dem Label „Brass, Rhythm & Reeds“ live in einem Konzert zu hören sein.

Gemeinsam wird die Gruppe den Zuhörerinnen und Zuhörern gehörig einheizen. Differenziert vorgetragene Bläsersätze mit reizvollen Klängen paaren sich mit einer teils coolen, teils förmlich explodierenden Rhythmusgruppe.

Van Rooyen, der mit verschiedenen Ensembles weltweit Tourneen veranstaltete, einige Jahre in Deutschland gelebt hat und heute am „Royal Conservatory of the Hague“ in Den Haag lehrt, wird in Fulda einen Workshop für Trompeter und Flügelhornisten leiten. Dieses Seminar wird von der Volkshochschule des Landkreises Fulda in Zusammenarbeit mit dem Kreis- und Stadtmusikverband angeboten. Seinen Aufenthalt in Fulda verbindet van Rooyen mit der Möglichkeit, seine Fans und die Teilnehmern des Workshops im Rahmen eines Konzertes „über seine Schulter schauen zu lassen“ und einen Einblick in die Arbeit von Profimusikern zu vermitteln.

Jürgen Neudert, ein mit vielen Preisen ausgezeichneter Jazz-Posaunist, der in zahlreichen Ensembles und Auswahlorchestern tätig ist, wird ebenfalls einen Workshop für Posaunisten und Tenorhornspieler leiten. Van Rooyen und Neudert erhalten solistische Unterstützung von Wolfgang Sagert, der bundesweit als Trompeter in unterschiedlichen Gruppen spielt und unter anderem auch als Dozent am Fachbereich Musikerziehung der Volkshochschule des Landkreises Fulda tätig ist.

Bei einer so geballten Ladung an hochkarätigen Jazzmusikern ist gute Stimmung vorprogrammiert.

Das Konzert findet am Samstag, 30. Oktober 2004 um 19:30 Uhr im Bürgerzentrum in Eichenzell-Rothemann statt. Der Eintritt kostet 9,- € (ermäßigt 7,- €)

Bild: Ack van Rooyen

 

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Neues Angebot einer "Musikalischen Orientierungsstufe"

 

Seit Beginn des neuen Schuljahres bietet der Fachbereich Musikerziehung der vhs des Landkreises Fulda für Kinder im Alter von ca. 6-8 Jahren eine Musikalische Orientierungsstufe an. Ziel dieses Kurses, so Fachbereichsleiter Dr. Klaus Listmann, sei es, Kindern die Möglichkeit zu geben, über kurze Zeiträume an verschiedenen Instrumentalunterrichten teilzunehmen und dadurch unterschiedliche Instrumente kennen zu lernen. So könnten sich Kinder, die noch unentschlossen in der Wahl eines Instrumentalunterrichtes seien, zunächst informieren und Vorlieben für ein oder mehrere Instrumente finden. Mit diesem Erfahrungsschatz könne leichter eine Entscheidung gefällt werden, ob und an welchem Instrument ein späterer Unterricht erfolgen soll.

Das Angebot ist auf die Dauer eines Schulhalbjahres angelegt. Während dieses Zeitraumes finden 12 Unterrichte statt, die sich in Blöcke zu jeweils drei Unterrichten an einem Instrument gliedern. Nach Beendigung eines Blockes wechseln die Schülerinnen und Schüler im Rotationsprinzip zum nächsten Instrument. Nach insgesamt vier Blöcken haben die teilnehmenden Kinder alle Unterrichtsstationen durchlaufen. Während der einzelnen Unterrichtsblöcke lernen die Schülerinnen und Schülern die Instrumente Klavier, Violine, Gitarre und Blockflöte näher kennen. In den Unterrichtsfächern, in denen dies möglich ist, stellt der Fachbereich Musikerziehung den Schülerinnen und Schülern Leihinstrumente zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der vhs des Landkreises Fulda, Tel.: 0661 – 251 99-0.

  

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Kammermusik mit vier Klarinetten

 

Von Bach bis Jazz – so lautete das Motto eines Kammerkonzertes mit vier Klarinetten, welches vergangenen Sonntag im Georg-Stieler-Haus in Fulda statt fand. Das von der Volkshochschule des Landkreises Fulda veranstaltete Konzert unter Federführung von Bruce Edwards hatte in der Ankündigung nicht zu viel versprochen und die zahlreichen Besucher belohnten die Akteure mit viel Applaus.

Marie-Luis Deisenroth, Ute Krönung und Kerstin Götze-Sagert erwiesen sich im Klarinettenquartett als gleichberechtigte Spielpartnerinnen von Edwards und überzeugten nicht nur Klarinettenliebhaber von ihrem Können. Eröffnet wurde das Konzert mit einem Quartett in F-Dur, welches von Carl Böhm ursprünglich für vier Violinen komponiert wurde, sich in der Bearbeitung von Dieter Walter jedoch als ein für Bläserensemble ausdrucksstarkes Stück erwies. Im folgenden, einem für europäische Ohren exotisch klingenden Werk, spielten die Akteure Thema und Variationen über ein japanisches Kinderlied von Akira Nagai. Bildhaft, beinahe lautmalerisch wurden die Variationen in den Stimmen sehr ausgeglichen vorgetragen und vermittelten eine asiatisch geprägte Atmosphäre.

In der dreisätzigen Sinfonie Nr. IV von William Boyce konnte das Ensemble um Edwards weiterhin seine ausgeglichene Stimmengewichtung demonstrieren

Als Besonderheit überraschte das Quartett das Publikum mit einer Uraufführung. Edwards selbst hatte das Preludio No. 9 von Astor Piazzolla arrangiert und sowohl die für den Komponisten typischen Tango-Einflüsse wie auch kontrapunktische Elemente herausgearbeitet.

 

Bis zum Ende des zahlreiche Epochen übergreifenden Konzertes konnten sich die Besucher von dem breiten Repertoire des Quartetts sowie den abwechslungsreichen Erscheinungsformen von Klarinettenmusik überzeugen. Mit Nino Rotas Filmmusik zu „8 ½“ und dem Playful Quartet von Raymond Decancq waren zwei mit sehr viel Ausdruckskraft dargebotene Schlussstücke gefunden, die das durchweg gelungene Konzert abrundeten.

 

 

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Klarinettenquartett von Bruce Edwards

Musikschultag am 3. und 4. Juli 2004

 

20 Einzelveranstaltungen an zwei Tagen mit mehr als 500 Mitwirkenden: Diese beeindruckenden Zahlen präsentierte der Fachbereich Musikerziehung der vhs des Landkreises Fulda bei seinem jährlichen Musikschultag, der in diesem Jahr in der Lichtbergschule in Eiterfeld ausgetragen wurde.

 

Melanie und Karina Tielmann

 

Geigenchor

 

Als ein „musikalisches Großereignis, das im Landkreis Fulda seinesgleichen sucht“ bezeichnete Dr. Klaus Listmann, Leiter des Fachbereiches Musikerziehung, die Veranstaltungsreihe, die am Samstag mit einem Solistenkonzert eröffnet wurde. Fast ausschließlich Preisträger des Wettbewerbes Jugend musiziert begeisterten das Publikum und beeindruckten mit ihrem spielerischen Können nicht nur Gäste, sondern auch ihre Lehrkräfte.

 

 

In seinem Grußwort bedankte sich Listmann sowohl bei den jungen Musikerinnen und Musikern für ihr Engagement und ihren Fleiß, wie auch bei den Eltern, die ihren Kindern eine musikalische Ausbildung ermöglichten.

Den Dozentinnen und Dozenten sprach Listmann ein großes Lob für die erbrachte Unterrichtsarbeit aus. Dabei betonte er in besonderer Weise, dass die Konzerte während des Musikschultages nur einen kleiner Teil dessen darstellen, was im Bereich öffentlicher Darbietungen von den Lehrkräften geleistet würden. „Überall im gesamten Landkreis“, so Listmann, „finden regelmäßig Schülervorspiele statt. Veranstaltungen und Gottesdienste werden durch Schüler unseres Fachbereiches umrahmt und viele Ensembles könnten ohne die tatkräftige Unterstützung unserer Dozentinnen und Dozenten nicht existieren.“

 

 

 

Blockflötenduett mit Gitarrenbegleitung

 

Big Band der Lichtbergschule Eiterfeld

 

Am Sonntag hatten die Besucher bereits ab dem Nachmittag die Möglichkeit, eines der zahlreichen Konzerte zu besuchen. An fünf Spielstätten fanden zeitgleich Vorspiele statt, die die komplette Bandbreite des Unterrichtsgeschehens am Fachbereich Musikerziehung widerspiegelten.

Angefangen von den Kleinsten mit Vorführungen der Gruppen in der musikalischen Früherziehung über solistische Beiträge unterschiedlichster Instrumente bis hin zu Auftritten diverser Ensembles war für jeden Geschmack etwas dabei. Spielmöglichkeiten für Kinder und ein großes Angebot an Speisen und Getränken machten die Veranstaltung zu einem musikalischen Familienfest.

Als glanzvollen Abschluss präsentierte sich die Big Band der Lichtbergschule im Abschlusskonzert am Sonntagabend, und dies wie gewohnt in hervorragender musikalischer Verfassung. Die zahlreichen Besucher belohnten die Beiträge mit viel Applaus und gaben sich erst mit zwei weiteren Zugaben zufrieden.

Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Listmann bei allen Mitwirkenden und Dozenten sowie bei der Lichtbergschule Eiterfeld, die als Gastgeber für einen perfekt organisierten Musikschultag gesorgt hatte.

 

 

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